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Vier Ringe, die die Welt bedeuten

Ingenieure sind begehrt! Eines ihrer zahlreichen Tätigkeitsfelder ist auch die Audi Produktion. Wie das Unternehmen Nachwuchskräfte für dieses vielseitige Einsatzgebiet begeistern kann, dazu entwickelten 19 careerloft-Ingenieure jetzt in einem Workshop Ideen.
Gruppenbild mit Audi-Fahrzeug: Die Teilnehmer des zweitägigen Workshops
Die Teilnehmer des zweitägigen Workshops mit Ingenieuren der Audi Produktion

„Sportlich, progressiv, hochwertig“ – drei Adjektive, vier Ringe, eine Idee. Audi, als treibende Kraft der deutschen Wirtschaft, steht für Innovation, Wachstum und Entwicklung. Die Produktion ist dabei der Kern des Unternehmens, allerdings denken viele Ingenieure bei diesem Thema nicht automatisch an den Berufseinstieg. Gängige Vorurteile sind: „Ingenieure wollen doch sowieso alle in die Entwicklung.“ oder „In der Produktion gibt es nur wenig Spielraum für neue Ideen.“

Um gleich vorweg eines ganz klar aus dem Weg zu räumen: In der Produktion der AUDI AG in Ingolstadt ist es bei Weitem sauberer als in jeder Wohngemeinschaft, in der ich bisher gelebt habe. Bei der exklusiven Werksführung (von der ein paar Bilder in unserem Facebook-Fotoalbum zu bestaunen sind) konnte man beispielweise ausgeklügelte Konzepte zur Verbesserung der Sauberkeit und Fertigungsprozesse bestaunen. Mehr darf ich an dieser Stelle leider nicht sagen (ihr wisst schon, Werksgeheimnis und so), aber sogar ich war überrascht, was sich Audi alles ausgedacht hat, um diesen Bereich so sicher und hochwertig wie möglich zu halten. Klar, dazu braucht es Ordnung und Standards am Arbeitsplatz. Darüber hinaus sind die Ingenieure in der Produktion aber auch jeden Tag dafür verantwortlich, die komplexen logistischen Prozesse mit einer stetig steigenden Anzahl an produzierten Fahrzeugen zu verzahnen. Kreativität, Flexibilität, Teamwork und technisches Know-how sind hier also ebenfalls gefordert.

Audi-Workshop für Ingenieure: Teilnehmer bei Case Study
Wie kann man die Produktion als Arbeitsplatz für angehende Ingenieure noch attraktiver machen?

In dem zweitägigen Workshop haben 19 careerloft-Mitglieder zusammen mit Ingenieuren der Audi Produktion aus Ingolstadt und Neckarsulm erarbeitet, wie man die Produktion als Arbeitsplatz noch attraktiver für angehende Ingenieure machen kann. Schon im Vorfeld zur Veranstaltung gab es studentische Unterstützung: Kommunikationsstudenten der Zeppelin Universität aus Friedrichshafen haben erste Kreativideen entwickelt, die sie den Studenten der Ingenieurwissenschaften präsentiert haben. Denn wer könnte so etwas besser beurteilen, als die Zielgruppe selbst?!

„Die Idee ist“, so Jessica Geutner, Leiterin Employer Branding bei Audi, „den Teilnehmern zuzuhören, was sie später einmal tun wollen und zu sehen, wie man die Informationen dann an die Richtigen bringt. Vor allem aber wollten wir wissen, was wir im Employer Branding noch von der Zielgruppe lernen können.“ Gesagt, getan. Für das Projekt wurden sogar eigens zwei Praktikantinnen eingestellt, die im Rahmen der Vorbereitung mit der Zeppelin Universität rekrutiert wurden. Ihr „Baby“ durften Franziska Kegel und Katharina Reckendrees dabei von Anfang bis Ende begleiten.

Get-together beim Audi-Workshop für Ingenieure
Get-together beim Audi-Workshop für Ingenieure

Im direkten Austausch zwischen Fachbereichen und Studenten wurde ganz offen gesprochen und auch klar gemacht, was die Studenten nicht mögen: leere Versprechungen und Marketingfloskeln. Stattdessen gab es klare Beschreibungen und Austausch zum Bereich Produktion und den Aufgaben auf menschlicher Ebene. Durch die persönlichen Gespräche während des gemeinsamen Abendessens am ersten Tag und die konstruktive Teamarbeit der Teilnehmer bei den Workshoprunden, blieb am Ende der zwei Tage das Gefühl zurück, wirklich etwas bewirkt zu haben. Vor allem bei solchen Aktionen beweist Audi, wie viel Innovation tatsächlich dahinter steckt.

Wir haben für euch die Impressionen im einem Video festgehalten, das ihr unten anschauen könnt.