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Euer neuer Ansprechpartner bei Audi: Rainer Denninger

Melanie Pölking 04.09.2015
Rainer Denninger gehört zu den „alten Hasen“ beim Automobilhersteller. Seit 25 Jahren ist er im Betrieb. In dieser Zeit hat er die unterschiedlichsten Stationen durchlaufen. Was er daraus mitgenommen hat, ob es in all den Jahren auch Langeweile gab und wie sein Job ihn mit Pep Guardiola zusammengebracht hat, das erfahrt ihr hier: 

Herr Denninger, wie haben Sie Ihre Anfangszeit bei Audi in Erinnerung?

Rainer Denninger ist euer neuer Ansprechpartner bei Audi
Rainer Denninger, Employer Branding AUDI AG

Ich habe bei Audi angefangen, als der Audi 80 B3 auf dem Markt war und das Logo der Marke einer „braunen Pflaume“ glich. Als Industrieelektroniker-Azubi mit der Fachrichtung Produktionstechnik bin ich damals eingestiegen. Mittlerweile hat sich aus dem Audi 80 der neue Audi A4 entwickelt und die vier Ringe sind zu unserem Markenzeichen geworden. Das zeigt gut, wie sich Audi in der Zeit entwickelt hat. Und ich habe mich gemeinsam mit Audi entwickelt.

In welchen Bereichen haben Sie bisher gearbeitet?

Ich war als Elektroniker in der Instandhaltung der Mechanischen Fertigung tätig. In der technischen Entwicklung habe ich verschiedene Stationen durchlaufen. Danach war ich im Vertrieb Deutschland und bin von dort aus ins internationale Kunden- und Handelsmarketing gewechselt. In der internationalen Werbung habe ich unter anderem einen TV Spot mit Pep Guardiola entwickelt. Seit April bin ich im Employer Branding und damit auch neuer Ansprechpartner bei careerloft. Auf diese Aufgabe freue ich mich ganz besonders.

25 Jahre im Unternehmen! Gab es Langeweile, Routine im Job?

Routine gab es, Langeweile nicht. Ich hatte immer das Ziel, mich weiterzuentwickeln. So habe ich mich jedes Mal dann, wenn der für mich richtige Zeitpunkt gekommen war, wieder nach neuen Aufgaben umgesehen. Das Schöne daran ist, dass Audi mich dabei immer unterstützt hat.
 

Haben Sie zwischenzeitlich auch überlegt, zu wechseln? Warum sind Sie dann doch geblieben?

Ich hatte immer viele spannende Projekte, die ich umsetzen und durchziehen wollte. Und Audi gab mir immer wieder die Chance, diese umzusetzen. Dazu gehören Projekte wie „100 Jahre Audi“, der „Audi Markenfilm“ oder der Werbespot mit Pep Guardiola, der in den Halbzeiten bei der WM 2014 gelaufen ist. Ebenso spannend ist es, komplett andere Unternehmensbereiche kennen zu lernen. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Natürlich beobachtet man, was andere Unternehmen machen, aber mich hat es immer stolz gemacht, bei Audi zu arbeiten.

Was sind die drei wichtigsten Learnings, die Sie aus dieser Zeit mitgenommen haben?

Ziele können erreicht werden, wenn man dafür kämpft. Veränderung zur richtigen Zeit ist wichtig. Zufriedenheit im Job ist das A und O.
Hilft Ihnen die lange Betriebszugehörigkeit bei Ihrem heutigen Job? In welcher Weise?

Ich habe mir über die Jahre viel Wissen aus vier Unternehmensbereichen angeeignet, viele Menschen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Das hilft ungemein, wenn es darum geht, Veranstaltungen mit Unterstützung des Fachbereichs zu organisieren. Für mich ist es sicher leichter, die richtigen Ansprechpartner zu finden, die technische Seite zu verstehen oder mit Agenturen zu arbeiten und kreative Arbeit zu beurteilen.

Was würden Sie jungen Studierenden mit auf den Weg geben?

Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben und seine Ziele zu verfolgen. Wenn man merkt, dass man in eine falsche Richtung unterwegs ist, ist es nie zu spät, einen anderen Weg einzuschlagen.