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Mach ich’s...? Oder mach ich’s nicht?

Die wichtigsten Versicherungen, die man als Studi haben sollte

Rebecca Schirge 14.03.2016

Zugegeben, allein das Wort Versicherung klingt nicht gerade nach Spaß und Spannung. Doch es gibt vielleicht Situationen, in denen du noch mal genau schauen solltest, wie es um deine Absicherung steht. Zum Beispiel, wenn du ein Auslandssemester machen möchtest, eine Weltreise planst oder dir ein eigenes Auto anschaffst. Denn nicht immer läuft alles wie geplant. Da wir mit der Allianz einen der größten internationalen Versicherer zu unseren Partnerunternehmen zählen, haben wir für dich mal nachgehakt, welche Versicherungen für Studierende wichtig sind.

Im Alltag auf der sicheren Seite: die private Haftpflicht

Private Haftpflichtversicherung
Das teure Geschirr des Mitbewohners zerbrochen? Die private Haftpflichtversicherung springt ein!

Es geht oft schneller als man gucken kann: Ein umgekipptes Rotweinglas, das sich über den neu gekauften Teppich ergießt, ein Fußball, der nicht im Tor, sondern im Fenster des Nachbarhauses landet – Missgeschicke können jedem passieren. Deswegen ist es wichtig, dass du deine Eltern fragst, ob und wie du über sie mitversichert bist. Denn nicht alle Fälle werden von jeder Haftpflichtversicherung abgedeckt. Wenn du beispielsweise ehrenamtlich als Fußballtrainer jobbst und einen Schlüssel für die Turnhalle hast, sollte auch das mitversichert sein. Verlierst du diesen Schlüssel, kann der Austausch einer solchen Schließanlage nämlich richtig teuer werden. Eine private Haftpflicht sichert dich übrigens auch beim Fahrradfahren ab.

Vorteile für Early Birds: die Berufsunfähigkeitsversicherung

Schon klar, bis du im Berufsleben angekommen bist, dauert es vielleicht noch ein Weilchen. Doch je früher du dich um das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung kümmerst, desto günstiger kommst du oft davon. Denn der Beitrag, den du zahlst, hängt auch von deinem Alter und deiner Gesundheit ab. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu haben, ist sehr wichtig: jeder Fünfte wird in Deutschland berufsunfähig. Auch wer im Büro arbeitet, hat ein hohes Risiko, nicht mehr arbeiten zu können, zum Beispiel wegen psychischer Erkrankungen oder Rückenproblemen.

Auf eigenen Rädern unterwegs: die Kraftfahrzeug-Versicherung

Autoversicherung
Zusätzlich zur obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung kannst du eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen.

Keiner wird den Moment vergessen, als er das erste Mal alleine mit dem Auto unterwegs war. Dieses Gefühl der großen Freiheit wird nur von dem übertroffen, im eigenen Auto unterwegs zu sein. Doch Freiheit bringt auch Verantwortung mit sich, denn der Straßenverkehr birgt viele Gefahren. Wenn du ein eigenes motorisiertes Fahrzeug besitzt, ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht. Sie springt ein, wenn du bei anderen Verkehrsteilnehmern Schäden verursachst, zum Beispiel bei einem Unfall. Auch dein eigenes Auto kannst du absichern, dafür gibt es Teil- und Vollkaskoversicherungen. Wenn du dein Auto für Schäden versichern möchtest, die du selbst verursachst hast oder die andere mutwillig verursacht haben (Vandalismus), solltest du dich für eine Vollkaskoversicherung entscheiden.

Für Technikfans und Luxusliebhaber: die Hausratversicherung

Auch wenn das Budget bei den meisten Studierenden eher knapp ist, gibt es sicher den ein oder anderen, der sich von seinem Ersparten etwas Schönes gönnt. Ein schicker Laptop, die neue Spiegelreflexkamera oder der Ultra-HD-Fernseher – vor allem technische Geräte können ganz schön wertvoll sein. Umso ärgerlicher ist es, wenn sie zum Beispiel einem Diebstahl zum Opfer fallen. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf dem höchsten Stand seit 16 Jahren. Es lohnt sich also, vorzusorgen. Aber auch bei einem Brand, Wasserschaden oder wenn Gegenstände durch ein Missgeschick kaputt gehen greift die Hausratsversicherung.

„Ich bin dann mal weg“: die Reise-Krankenversicherung

Reise-Krankenversicherung
Eine Reise-Krankenversicherung ist für Weltenbummler sinnvoll.

Was gibt es Schöneres, als die Welt zu entdecken? Ein Sprachkurs in Malaga, eine Mofatour durch Griechenland oder eine Yogareise nach Bali – viele nutzen die Semesterferien auch, um mal über den Tellerrand zu schauen. Schließlich hat man jetzt (meist noch) keine familiären Verpflichtungen und möchte Abenteuer erleben, bevor es ins Berufsleben geht. Mit deiner regulären gesetzlichen Krankenversicherung bist du zwar für einen gewisse Zeit innerhalb der EU (und in wenigen weiteren Ländern) versichert, aber nur zu den Bedingungen des jeweiligen Landes. Dass der medizinische Standard nicht überall gegeben ist, wirst du sicher schon mal gehört haben. Die Zusatzkosten selbst zu tragen, kann ganz schön teuer werden. Deswegen ist es sinnvoll eine Reise-Krankenversicherung abzuschließen. Was durch die gesetzlichen Kassen außerdem nicht gedeckt wird, ist der medizinisch sinnvolle Rücktransport aus dem Urlaubsland. Auch hier springt die Reise-Krankenversicherung ein.

Für alle, die für sich nur das Beste wollen: die Krankenzusatzversicherung

Du bist gesetzlich krankenversichert, möchtest aber behandelt werden, wie ein Privatpatient? Dann solltest du eine Krankenzusatzversicherung abschließen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, denn du kannst diese zum Beispiel für Zahnbehandlungen, den Besuch beim Heilpraktiker oder Krankenhausaufenthalte abschließen. Bei so vielen Möglichkeiten lohnt sich der Besuch bei einem Berater, denn nicht jede Zusatzversicherung macht für dich Sinn.

Weniger Risiko, mehr Spaß: die Unfallversicherung

Was haben wilde Skater und nette Umzugshelfer gemeinsam? Ein hohes Risiko, sich zu verletzen. Zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit. Ein Sturz kann schlimme Folgen haben – vom ausgefallenen Zahn bis hin zur Invalidität. Hinzu kommen die finanziellen Folgen, denn ein Haus rollstuhlgerecht umzubauen oder eine kosmetische Operation machen zu lassen, ist ganz schön teuer. Gut, wenn man dann eine Unfallversicherung hat, die in solchen Fällen einspringt. Außerdem sichert sie dich ab, wenn du nach dem Unfall nicht mehr arbeitsfähig bist, in diesem Fall gibt es eine Art Unfallrente.